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Festival Survival Guide

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Einleitung

Es ist Festivalsaison. Ob Elektro, Rock, Reggea oder Indie – es gibt für jeden das richtige Festival. 
Jährlich stürmen hunderttausende Festivalgänger die Gelände der beliebtesten Festivals, wie Hurricane, Rock am Ring, Parookaville und so weiter. 

Ob nun eine Tageskarte oder ein ganzes Wochenende, man muss auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Besonders natürlich, wenn Camping dazugehört.
Mit diesem Guide zu deinem perfekten Festival-Wochenende, vergisst du nie wieder die Essentials.

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Festivals find ich cool

Musikfestivals sind für viele Menschen im Sommer ein Muss. In Deutschland haben Festivalliebhaber die Qual der Wahl. 
Zu jeder Musikrichtung und in jeder Größenordnung gibt es ein Festival. Doch welche sind die Beliebtesten? 

1. Parookaville
Das EDM Festival wächst jedes Jahr und hatte im Jahr 2018 80.000 Besucher. 

2. Hurricane 
Mit 78.000 Gästen im Jahr 2018 gehörte das Hurricane mit zu den beliebtesten Festivals in Deutschland.

3. Rock im Park 
Auch das Festival Rock im Park ist mit 70.200 Gästen sehr beliebt.

4. Rock am Ring und Loolapalooza Berlin
Mit jeweils 70.000 Besuchern gehören diese beiden Festivals auch zu den gut besuchtesten Festivals.






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2018 stürmten rund 21.000 Gäste das imposante Festivalgelände des MELT! Festivals. Mit dieser eher geringen Besucheranzahl, im Vergleich zum Hurricane oder Rock am Ring, gehört das MELT! Festival eher zu den etwas Kleineren. Im Line-Up finden sich dennoch namenhafte Künstler aus fast allen Musikgenres. Florence + the Machine und Bon Iver, Skepta und Jorja Smith haben hier schon die Bühne gerockt. 

Das Festival gibt es bereits seit 20 Jahren. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es den Anspruch an Nachhaltigkeit an sich und seine Besucher stellt. Überall liest man: Do your part of a sustainable Festival.

Ferropolis – Die Stadt aus Eisen 
Die verschiedenen Bässe werden geleitet durch eine atemberaubende Kulisse. Schaufelbagger und Grubenbahnen erstrahlen im Glanz hunderter bunter Scheinwerfer. Das Gelände liegt an einem See, was die entspannten Vibes an der Beach Stage nur unterstützt. Der industrielle Look setzt einen guten Kontrast zu der ausgelassenen Menge vor den Bühnen. 


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Die Vorbereitungen

Wer für ein ganzes Wochenende auf ein Festival fährt, der muss sich vorbereiten und an einiges denken. Das Wichtigste dabei ist: Pack nicht zu wenig ein, aber auch nicht zu viel. 

Das richtige Zelt. 
Was das Zelt angeht, sollte man sich gut informieren. Unser Tipp: Wurfzelte sind schnell aus, und wenn man es kann, auch schnell wieder eingepackt. Am Wichtigsten ist jedoch: Ist dein Zelt wasserdicht? Der ein oder andere Regenschauer kann billigen Zelten schon ganz schön zusetzen. 

Der Rucksack. 
Rucksäcke sind ein sehr dankbares Gepäckstück für Festivals. Oft muss man einige Meter zurücklegen, um zum Zeltplatz zu kommen. Da sind Koffer, oder unbequeme Taschen eher unpraktisch.

Schlafsack und Decke. 
Ein Schlafsack muss mit, denn man will ja nicht frieren. Eine Picknickdecke oder ein großes Tuch können sowohl als Liegefläche, Essensplatz oder Sonnensegel benutzt werden. Wenn man mit mehreren Leuten auf einem Festival ist, kann es auch schlau sein sich einen Pavillon zuzulegen. 

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Natürlich musst du auch etwas essen während des Wochenendes und das Essen vor Ort ist meist nicht ganz günstig. Mal abgesehen von deinen Präferenzen, gibt es bestimmte Dinge, an die man denken sollte: 

  • Zum einen schlepp dich nicht mit unnötig vielen Lebensmitteln ab. Plant realistisch was und wie viel ihr essen wollt.

  • Wer es mag kann natürlich ganz auf das Festival-Feeling setzen und zu Dosenravioli greifen. Wer das nicht will, für den gibt es einige Alternativen. Pasta, mit Pesto aus dem Glas ist genauso schnell gemacht und häufig leckerer als die labberigen Ravioli.

  • Informiere dich vorher darüber, ob es auf dem Gelände einen Supermarkt gibt. Wenn das der Fall ist, macht es Sinn so etwas wie Bier oder auch Wasser dort zu kaufen. Ist vielleicht ein paar Euro teurer, aber man muss auch wesentlich weniger schleppen.

  • Oft gibt es die Möglichkeit Wasser dort aufzufüllen. Also wer nicht unbedingt auf sein Sprudelwasser besteht, der kann ganz einfach seine mitgebrachte Flasche an Wasserstationen auffüllen. Wichtig: Informiert euch vorher, was für Flaschen auf dem Gelände erlaubt sind.

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How to survive camping

Ist man erstmal auf dem Campinggelände angekommen, heißt es: Platz aussuchen. Da kommt es natürlich auch darauf an, wann man anreist und wie viel schon belegt ist. 
Um aber die richtige Wahl zu treffen ist es schlau sich erstmal einen Überblick zu verschaffen. 

Wo sind die Toiletten? 
Nicht so nah, dass es stinkt, aber auch nicht so weit weg, damit man nicht ewig laufen muss. 

In welche Richtung ist das Festivalgelände? Könnte es zu laut werden, oder muss man ewig laufen, bis man an den Bühnen ist? 

Wie sind so die Nachbarn? Je nachdem was man mag, kann es cool sein neben einer großen Gruppe (mit Pavillon) zu zelten. Wenn einem sein Schlaf heilig ist, sollte man sich das zweimal überlegen. 

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Zu jeder echten Festival Erfahrung gehören Dixi Klos?! Vielleicht, aber so muss es nicht sein. Beim MELT! und auch bei einigen anderen Festivals gibt es richtige Sanitäranlagen. Die kosten allerdings extra. 

Beim MELT! gab es für einmalig 15 Euro Zugang zu den Sanitäranlagen. Wem seine Privatsphäre auf dem stillen Örtchen also heilig ist, der investiert das wohl gerne.

Wer das Geld doch sparen will, der sollte zumindest Desinfektionsmittel im Gepäck haben.

Genauso wie die folgenden Dinge: 

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Licht ins Dunkel

Nachts im Zelt kann es ganz schön dunkel sein, deswegen ist so eine kleine kompakte Lampe richtig praktisch.

Geht nicht ohne

Bauchtaschen bieten Platz für die wichtigsten Must-Have auf Festivals und stören kaum beim Tanzen.

Was für den Kopf

Wer im Sommer stundenlang das Tanzbein schwingt, läuft in Gefahr einen Sonnenstich zu bekommen. Eine Kopfbedeckung kann das leicht verhindern!

POWER

Wer nicht von der Außenwelt abgeschnitten sein möchte, der sollte seinen eigenen Strom mitbringen. 

Geschirr und Besteck

Warum Plastik Besteck, wenn man auch einfach normales Geschirr mitnehmen kann? Einmal waschen und man kann es zu Hause wieder in den Schrank räumen. 

Kamera

Teure Kameras sind auf den meisten Festivals verboten und zudem schnell mal kaputt oder verloren. Wer trotzdem ein paar Erinnerungsbilder haben will, ist mit einer Einwegkamera gut beraten.

Ascher

Taschenanschenbecher sind optimal, wenn man auf die Umwelt und seine Mitmenschen achten will.

Geträngehalter

Nicht nur im Auto, sondern auch am Körper super praktisch. So vergisst man das Trinken auch nicht so schnell.

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Brot und Aufstrich

Wenn es sich für die Anzahl der Personen nicht lohnt, oder man schlichtweg keinen besitzt, ist es nicht unbedingt nötig einen Campingkocher mitzunehmen. Brot mit Aufstrich kann auch eine gute Basis bilden. Und wer etwas Warmes braucht, der kann an Buden auch warme Speisen finden, die können allerdings etwas teurer sein. 

Dosenbier

Für viele gehört Bier zum Festival dazu. Oft warm und gut geschüttelt. Hier lohnt es sich zu der Dose zu greifen. Sie sind leichter zu transportieren. Den Pfand konnte man beim MELT! Festival an verschiedenen Stellen spenden. 

Frisches

Natürlich sollte man bedenken, dass frisches Obst und Gemüse bei viel Wärme schnell verkommt. Aber Äpfel halten sich schon einige Tage und die Vitamine kann man nach einer durchgetanzten Nacht auch gut gebrauchen.

Saft und Milch

Sollte vielleicht nicht 4 Tage aufbewahrt werden, aber Saft und Milch kann man auch nach ein bisschen (nicht zu viel) Sonne noch genießen. 

Müsli

Haltbar, lecker und sehr sättigend. Müsli ist ein Ideals Festival-Frühstück und gibt einem genug Energie zum tanzen.

Studentenfutter

Für den kleinen Energieschub zwischendurch! Nüsse, Rosinen und Kerne sind lange haltbar und sättigen schnell.

Snacks

Ein Gottesgeschenk, wenn man kurz vorm schlafen nochmal was zwischen den Zähnen braucht. Chips, Reiswaffeln und Cracker schmelzen nicht wie Schokolade in der Sonne und befriedigen fast jede Heisshungerattacke. 

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On the Festivalside

Für die Effizienz und damit man kein Bargeld mit sich rumschleppen muss, was man verlieren könnte, gibt es mittlerweile bei vielen Festivals andere Bezahlmöglichkeiten. Oft haben Festivals eine eigene Währung, oder sie erleichtern es einem, indem an dem Festivalband direkt ein Bezahl-Chip integriert ist. 

Auch beim MELT! war das die Bezahlmethode. Den Chip konnte man schon im Vorfeld via App, auf dem Campingplatz oder dem Festivalgelände an entsprechenden Stationen aufladen.
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Damit man den ganzen Tag fit bleibt und das Festival so richtig genießen kann, ist es wichtig hydriert zu bleiben. Also: Viel Wasser trinken! 

Es ist oft nicht erlaubt Plastikflaschen mit auf das Festivalgelände zu nehmen. Genauso beim MELT!. Tetrapacks bis zu 1,5 Liter sind allerdings erlaubt. Viele basteln sich aus Tape einen Gurt, damit das Getränk wie eine Tasche umgehängt werden kann. Vielleicht nicht stylisch, aber mega praktisch. 

Wer sich allerdings auf dem Festivalgelände eine Flasche kauft, der konnte mit dem dazugehörigen Pfandchip die Flasche mit raus nehmen und auch auf den Toiletten immer wieder auffüllen. 

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Während eines langen Festival-Tages ist man häufig verschiedensten Witterungsbedingungen ausgesetzt. 

Mit einem Zwiebellook kann man also nicht viel falsch machen. Es gilt: Tagsüber sollte es bequem und luftig sein. Wenn es gegen Abend jedoch kälter wird oder gar zu regnen beginnt, ist eine Regenjacke oder ein dicker Pulli Gold wert.

Den ganzen Tag tanzen kann man nicht in unbequemen, oder losen Schuhen. Deswegen ist bequemes und festes Schuhwerk wichtig. 


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