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Die Krankheit mit den tausend Gesichtern

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In Deutschland leben schätzungsweise rund 130.000 Menschen mit multipler Sklerose. Genauere Zahlen gibt es leider nicht. Detailierte Informationen über diese Krankheit sind rar, da während des Krankheitsverlaufs die unterschiedlichsten Gesichter der Krankheit auftreten können, daher der umgangssprachliche Name "Krankheit der tausend Gesichter". Die Anzahl der verschiedenen Symptome wird allerdings in den Medien oft reduziert. So werden meist nur die schwersten und schlimmsten Fälle als überdramatisiertes Beispiel genommen, wodurch das Bild der Krankheit verzerrt wird. Womit MS-Patienten noch alles leben müssen, wird im Laufe unseres Pageflow genauer dargestellt.

Von Tim Janssen, Nicholas Ramme und Isabel Scheele

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Bei Multipler Sklerose entstehen „Entzündungsherde“ im Körper. Das zentrale Nervensystem ist betroffen, dies umfasst das Rückenmark und das Gehirn. Die Krankheit tritt vermerkt bei Frau auf und meist im jungen Alter. Multiple Sklerose lässt viele Fragen unbeantwortet: Das Krankheitsbild ist bei jeder Person unterschiedlich: Jeder Bereich des zentralen Nervensystems kann betroffen sein, weswegen man keine aalgemeingültigen Aussagen darüber treffen kann, was die Diagnose für Auswirkungen hat. Daher der Name „Die Krankheit mit tausend Gesichtern“. Diese Entzündungen können dafür sorgen, dass Lähmungserscheinungen oder verschiedenen andere Symptome auftreten.

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Isabel hat gegen Ende letzten Jahres die Diagnose MS bekommen und lernt seitdem damit umzugehen. Sie erzählt uns über mehrere Videos in diesem Pageflow etwas über die Diagnose, ihre Meinung zu Medikamenten und, wie die Diagnose ihre Ansicht gegenüber anderen, ähnlich schwer erkrankten Menschen verändert hat.

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Das Wichtigste zuerst: Es gibt keine Heilung- keine Chance auf vollständige Genesung. Mann kann nur damit leben und sich für oder gegen Medikation entschieden. Das wirft viele weitere Fragen auf, die man sich persönlich beantworten muss. Und natürlich ist eine davon die Frage, ob man mit dieser Erkrankung im Rollstuhl landet. Dies scheint die Angst vor der Krankheit massgeblich zu beeinflussen. Um sie zu beantworten: Ja, es gibt Menschen denen das tatsächlich passiert aber das sind sehr Wenige. Da die Krankheit in Schüben verläuft benötigen manche Patienten, möglicherweise zeitweise eine Gehhilfe, jedoch das auch nur im fortgeschrittenen Krankheitsbild und vielleicht nicht mal lange. Durch solche Informationsvermittlung entsteht Angst. Genau wie eine Infektion mit HIV heutzutage lange mehr kein Todesurteil ist, ist das auch nicht der Fall wenn man an Multipler Sklerose erkrankt. Es ist wahrscheinlich mehr die Sorge die krank macht, als die Symptome die tatsächlich eintreten.

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Wenn man die Worte „Multiple Sklerose“ in die Google Suchleiste eingibt, erscheint als einer der ersten Vorschläge „Multiple Sklerose Lebenserwartung“. Das klingt natürlich dramatisch. Die Dramaturgie um die Krankheit wird durch die Bezeichnung „Krankheit mit 1000 Gesichtern“ zusätzlich aufgebauscht. Was stellt man sich darunter vor? Eine Krankheit, bei der keiner weiß wie sie ausgeht, oder was passiert. Ein nicht sehr beruhigender Gedanke. Nur bei etwas ausführlicheren Suchen stößt man erst auf die wirklich relevanten Infos. So sollte es nicht sein, fragen die meisten Leute in unserer heutigen Zeit doch zuerst das Internet nach Rat.

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Multiple Sklerose kann die verschiedensten Krankheitsverläufe vorweisen. Am häufigsten aber verläuft die Krankheit in sogenannten Schüben. Während dieser Schübe verschlimmern sich die Beschwerden des Patienten, aber bessern sich nach unbestimmter Zeit wieder. Ein Schub kann ein paar Minuten dauern, aber auch einen ganzen Tag. Syptome sind ebenfalls unterschiedlich, aber können in fast jedem Körperteil zu Schmerzen führen. Der weitere Verlauf ist bei so gut wie jedem Patienten unterschiedlich. Bei manchen verschlimmern sich die Beschwerden und die Schübe  kontinuierlich, be anderen finden die Schübe sehr selten und nicht unbedingt intensiv statt. Hier liegt das große Potential, die Krankheit falsch zu verstehen, da es bei fast jedem Menschen einen unterschiedlichen Verlauf geben kann.

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Isabel erzählt uns etwas von den Symptomen, mit denen sie schon zu kämpfen hatte. Außerdem spricht sie ebenfalls das Thema Internet an und sagt, warum auch sie mit der medialen Darstellung der Krankheit nicht zufrieden ist.

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Die 2 Hauptarten der Medikation

Tabletten

Spritzen

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Abschließend hören wir doch nochmal nach, wie sich Isabel denn die Zukunft mit der Behandlung vorstellt und wie die Erkrankung ihr auch neue Perspektiven aufgezeigt hat.

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