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Ausländische Studierende in Deutschland

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Internationals in Deutschland

Bei vielen jungen Deutschen wird ein Auslandsaufenthalt nach dem Abitur oder ein Auslandssemester immer beliebter, aber scheinbar ist auch Deutschland ein beliebter Studienort für Internationale Studenten. Im Wintersemester 2017/2018 waren laut Statistischem Bundesamt, 13% der Studienplätze in Deutschland von Internationalen Studenten belegt. Diese 13 % lasse sich in 180.000 Studentinnen und 194.500 Studenten einteilen.

Ob Chinesen, Amerikaner, Engländer oder Ägypter in Deutschland zu studieren scheint ein anwachsender Trend zu sein, denn vor dem Wintersemester 2017/2018 war die Zahl noch bei 12,7% und wie es aussieht bleibt die Tendenz steigend.

Doch was macht Deutschland als Studienort so interessant, das sich Amerikaner dazu entscheiden für ein Semester oder mehr, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verlassen oder Spanier dazu bringt ihre geliebte Sonne zurück zu lassen? Ist es das Bier? Das Bildungsniveau? Die Lage? Um das zu erfahren haben wir drei Internationale Studenten befragt, die ihre Heimat für ein Semester in Deutschland verlassen haben, was sie dazu gebracht hat und wie sie es bei uns, in Deutschland fanden. Was für Voraussetzungen sie erfüllen mussten, um hier bei uns zu studieren. Sind es die gleichen Voraussetzungen die Deutsche erfüllen müssen, um an einer Fachhochschule oder Universität angenommen zu werden?

Neben den Erfahrungen in Deutschland ist natürlich auch die Betreuung vor Ort interessant, weshalb wir mit einem Mitarbeiter in einem International Office einer deutschen Hochschule geredet haben.  
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Deutschland

Deutschland liegt in Mitteleuropa und hat neun Nachbarstaaten. Damit ist es das Land mit den meisten Nachbarstaaten in Europa. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat, der sich aus 16 Bundesländern zusammensetzt. Die Amtssprache ist deutsch und die Hauptstadt ist Berlin. Die Währung ist der Euro. In Deutschland leben rund 83 Millionen Menschen. 88% der Einwohner sind Deutsche und 12% besitzen einen ausländischen Pass. Außerdem leben 77% der Menschen in einer Stadt. Die größten Städte sind Berlin, Hamburg, München und Köln. Deutschland ist das wirtschaftsstärkste Land in Europa. Außerdem steht Deutschlands Wirtschaft weltweit an vierter Stelle, nach den USA, China und Japan.

Polen

Olgas Heimat:
Polen liegt in Europa und die Hauptstadt ist Warschau. Die Amtssprache ist polnisch und die Währung ist der Zloty. In Polen leben 38 Millionen Menschen. 61 von 100 Polen leben in der Stadt. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist dies eher wenig. Die meisten Polen leben somit auf dem Land. Die größten Städte sind Warschau, Krakau, Breslau und Danzig. Die wirtschaftliche Lage in Polen ist gut.

Kirgisistan

Danas Heimat:
Kirgisistan liegt in Zentralasien. Hier spricht man hauptsächlich kirgisisch und russisch. Die Währung ist der Som. In Kirgisistan leben rund 6 Millionen Menschen. Die Hauptstadt heißt Bischkek. Kirgisistan ist das Land der Berge, denn 94% der Fläche sind gebirgig. 36 von 100 Menschen leben hier in einer Stadt. Aufgrund der schlechten Infrastruktur, Korruption und Drogenhandel ist dies ein armes Land. 32% der Menschen leben in Armut, 3% gelten sogar als sehr arm. Auf Grund dessen arbeiten viele Kirgisen im Ausland, vor allem in Kasachstan und Russland.

Amerika

Taras Heimat:
In den Vereinigten Staaten von Amerika, abgekürzt USA, leben 320 Millionen Menschen. Die Hauptstadt ist Washington und die Währung ist der US-Dollar. Die 50 Sterne auf der Flagge repräsentieren die 50 Bundesstaaten. Die meistgesprochene Sprache ist natürlich englisch und an zweiter Stelle folgt spanisch. Die Studienkosten in den USA sind extrem hoch und sind seit 1985 um 500% gestiegen. Die drei größten Städte sind New York, Los Angeles und Chicago. Die USA ist die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt.

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Das International Office

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Studieren in Deutschland - Warum?

Deutschland ist ein sehr facettenreiches Land und attraktiv für viele Ausländer sowie ausländische Studenten. Laut einer Analyse des Deutschen Studentenwerks gemeinsam mit dem Bundesbildungsministerium ist aktuell jeder zehnte Studierende in Deutschland ein ausländischer Studierender.

Doch was macht Deutschland wirklich so interessant? Für viele ist Deutschland der Inbegriff eines wirtschaftlich prosperierenden Landes. Des Weiteren ist Deutschland kulturell und landschaftlich sehr reich. Außerdem ist Deutschland das Land des Fußballs schlechthin, unsere Nationalmannschaft imponiert vielen Menschen im Ausland. Deutschland besitzt ein dichtes Netz an hervorragenden Hochschulen.  „Ich habe in Deutschland studiert.“ – dieser Satz zählt für viele Menschen, vor allem für ausländische Studenten, als Qualitätsnachweis.

In Deutschland werden die Dinge mit Ernsthaftigkeit behandelt: Vom Sport bis zur Tierhaltung und Umweltschutz, alles ist wohldurchdacht organisiert. Deutschland ist ein modernes, sicheres, weltoffenes Land mit hoher Lebensqualität. Die gute gesundheitliche Versorgung, die zahlreichen Sport- und Freizeitangebote, die vielfältige Landschaft und Kultur sind nur einige der Gründe, was Deutschland so attraktiv macht. 
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Was für Gründe hatten unsere Internationals wohl, als sie Deutschland als Studienort ausgesucht haben?
Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee, einen Auslandsaufenthalt in Deutschland zu machen?
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Tara

Dana

Olga

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Organisatorisches und Wissenswertes

Wie haben unsere Internationals ihren Aufenthalt in Deutschland finanziert? Wie war es alleine in einem fremden land? Wurde ihnen bei der Organisation geholfen? 
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Tara

Dana

Olga

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Laut dem statistischem Bundesamt gab es im Wintersemester 2017/2018 insgesamt 347.583 ausländische Studenten. Davon kamen 39.541 aus China und 39.338 aus der Türkei. Das am stärksten belegte Fach von den ausländischen Studenten war Maschinenbau, gefolgt von Elektrotechnik und Informatik. Bei den ausländischen Studentinnen war das am häufigsten belegte Fach BWL, gefolgt von den Rechtswissenschaften und Medizin. Die Anzahl der ausländischen Studenten steigt kontinuierlich.

Doch wie teuer ist ein Auslandssemester bei uns in Deutschland? An staatlichen Hochschulen müssen weder Einheimische noch ausländische Studenten, Studiengebühren zahlen, jedoch ist mit einem Semesterbeitrag zu rechnen. Die Höhe ist von der jeweiligen Hochschule abhängig, beträgt aber in der Regel zwischen 150 Euro und 250 Euro. An privaten Hochschulen fallen Studiengebühren an, da diese sich durch die Gebühren finanzieren. Hier können Gebühren bis zu 20.000 Euro pro Jahr anfallen.

Die Lebenserhaltungskosten in Deutschland sind nicht unbedingt höher als in anderen europäischen Ländern. Zu den Wohnkosten lässt sich sagen, dass es darauf ankommt, wo man wohnt.  Die Miete in einer Großstadt wie München ist um einiges höher, als die Miete in Städten, wie Bochum oder Wuppertal. Wohngemeinschaften und Studentenwohnheime sind günstigere Alternativen, wenn man sich keine Wohnung leisten kann.

Je nach Studienfach muss man auch mit Kosten für die jeweiligen Lehrbücher rechnen, diese belaufen sich meistens auf ungefähr 50 Euro pro Semester. Abgesehen von der Miete muss man noch ca 200 Euro im Monat für die Lebenserhaltungskosten einplanen. Dies ist aber nur ein Richtwert, denn die Lebenserhaltungskosten sind individuell und von Person zu Person abhängig.  

Um an einer deutschen Hochschule zu studieren müssen ausländische Studenten einige Voraussetzungen erfüllen. Ganz essentiell ist hierbei die Hochschulzugangsberechtigung. Wenn die Studierenden aus einem europäischen Land kommen, genügt meistens ein Zeugnis. Wenn sie von außerhalb kommen, müssen sie je nach Herkunft, 2 bis 3 Semester im Heimatland studiert haben. In künstlerischen Fächern jedoch reichen in der Regel auch Arbeitsproben und Eignungstests. Ein Tipp für ausländische Studenten ist es, in der DAAD Datenbank nachzuschauen, ob sie die Hochschulzugangsberechtigung erfüllen. Die DAAD gibt Auskunft für Studierende aus 134 verschiedenen Ländern.

Eine weitere Informationsquelle wäre das Auslandsamt. Neben formellen Voraussetzungen sind auch sprachliche Nachweise enorm wichtig.Ein Deutschnachweis ist zwingend erforderlich, eine Ausnahme wäre jedoch, wenn der Studierende einen internationalen Studiengang belegen möchte. In allen anderen Fällen muss eine Deutschprüfung abgelegt werden. Es gibt verschiedene Tests, wie zum Beispiel den DaF (Deutsch als Fremdsprache) oder den DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang), um einige von vielen weiteren zu nennen.

Wenn man im Ausland Abitur auf einer deutschsprachigen Schule gemacht hat, kann man den Test umgehen und ein Sprachnachweis ist in dem Fall nicht nötig. Die Gebühren für die Tests belaufen sich je nach Test von ca 40 Euro bis 175 Euro. Die Gebühren sind abhängig davon aus welchem Land man kommt. Wie bereits erwähnt brauchen Studierende, die einen internationalen Studiengang belegen möchten, keinen deutschen Sprachnachweis. Jedoch sind andere Sprachnachweise, meistens Englisch, zwingend erforderlich.

Andere entscheidende Faktoren, um in Deutschland studieren zu können ist zunächst einmal eine gute und qualitativ hochwertige Bewerbung, aber auch um ein Visum muss man sich kümmern, sowie um einen Finanzierungsnachweis, eine Aufenthaltsgenehmigung und eine Krankenversicherung.
 
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Erster Eindruck un Fazit

Was war ihre erster eindruck von Deutschland? Wie fanden sie es? Und würden sie ein Semester oder mehr in Deutschland weiter empfehlen?
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Dana

Olga

Tara

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Deutschland wird immer beliebter als Studienort für Internationale Studenten. Was nun wirklich der Grund ist, warum man sich entscheidet nach Deutschland zu gehen, ist meist von Person zu Person unterschiedlich. Ein Vorteil des Aufenthalts ist auf jeden Fall die hohe Qualität der deutschen Bildung und die Einstellung, die der Rest der Welt zu Deutschland hat.

Ob der Grund nun ein gutes Uniprogramm, die zentrale Lage in Europa, eine Laune, eine Kooperation mit der eigenen Schule ist oder weil die gewählte Universität einen Dozenten aufweist, der sich gut als Experte in der Master- oder Doktorarbeit macht, laut den befragten Studenten lohnt sich ein Semester oder mehr in Deutschland. Dies kann natürlich nicht verallgemeinert werden und heißt nicht das jeder seinen Aufenthalt in Deutschland genauso positiv aufpassen wird, wie es Dana, Tara und Olga getan haben. 

Was ein Auslandsaufenthalt in Deutschland aber jedem bieten wird, ist der Einblick in ein anderes Land. Wie groß die Veränderung für den Studenten ist hängt natürlich von seinem Heimatsland ab. Aber es scheint als würden sich die Deutschen Universitäten bei jedem Studenten bemühen damit er sich heimisch fühlt und immer einen Ansprechpartner bei Problemen oder Schwierigkeiten hat.  

Da es ein Europäisches Land ist, besteht auch immer die Möglichkeit sich von Erasmus oder Erasmus + sponsern zu lassen, auch Stipendien von den Universitäten oder Hochschulen selber werden bei herausragender Arbeit gerne verteilt. 

Ob man in Deutschland nun 3 Monate oder 1 Jahr verbringt, die deutsche Sprache lernt oder sich nur auf Englisch verlässt, der Aufenthalt in Deutschland oder generell im Ausland bietet auf jeden Fall eine Bereicherung für den Studenten. Und wenn es nur die persönliche Weiterentwicklung ist, da man alleine in einem Land ist. Wie viel einen der Aufenthalt wirklich bringt ist und bleibt jedoch von dem Studenten selber anhängig. 
 
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